Nachruf - Die CDU Sohren trauert um Heinz Michel

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Ehrenbürger der Ortsgemeinde Sohren
Ortsbürgermeister von 1974 bis 1999

Heinz Michel war 25 Jahre unser Ortsbürgermeister. Darüber hinaus gehörte er langjährig dem Verbandsgemeinderat und dem Kreistag an. Während seiner Amtszeit hat er die Gemeinde prächtig vorangebracht. Heinz Michel ergriff stets die Initiative und war Ideengeber und Motor für viele wegweisende Entwicklungen unserer Gemeinde. Exemplarisch seien die Erschließung mehrerer Baugebiete, die Vermarktung der Sohrener US-Housing, der Bau der Bürgerhalle, die Weiterentwicklung der Kinder gärten und Schulen, die Ansiedlung des Altenheimes, die Einrichtung des Jugendzentrums und die weitreichende Unterstützung unserer Ortsvereine erwähnt – um nur einige wenige Punkte zu nennen.

Auch die Partnerschaft mit der belgischen Gemeinde Slijpe-Middelkerke war ihm ein besonderes Anliegen. Die Zukunft des Flughafens lag ihm bis zuletzt sehr am Herzen. Auf seine Initiative gründete sich der Verein „Bür ger für Hahn“.

Heinz Michel war ein kommunalpolitisches Urgestein im besten Sinne des Wortes. In der Ortsgemeinde Sohren, der Verbandsgemeinde Kirchberg und im Rhein-Hunsrück-Kreis prägte er über Jahrzehnte maßgeblich die Politik unserer Heimatregion mit. Sein ganzes Engagement und sein unermüdlicher Einsatz galten stets einer Politik, die sich am Wohle der ihm anvertrauten Bürger orientierte.

1999 wurde ihm in Anerkennung seiner vielfältigen Verdienste die Ehrenbürgerwürde der Ortsgemeinde Sohren verliehen.

Nach seiner aktiven Zeit blieb er ein stets wacher Geist und geschätzter Ratgeber. Heinz Michel war nicht nur Politiker, Ortsbürgermeister und Ehrenbürger – er war vor allem Mensch. Ein Mensch – geachtet, geschätzt, respektiert.

In seiner bescheidenen und warmherzigen Art vermochte er es, auch in schwierigen Situationen überzeugend zu vermitteln, zu versöhnen und Menschen zusammenzubringen. Mit seinem Einfühlungsv ermögen und seiner Umsicht konnte er Menschen berühren und begeistern, moti vieren und mobilisieren. Er hatte mehr als nur ein offenes Ohr für die großen, aber auch für die vielen kleinen Anliegen der Bür gerinnen und Bürger – die Menschen haben gerne seine Hilfe und seinen Rat in Anspruch genommen.

Heinz Michel – ein besonderer Mensch und Kommunalpolitik er mit einzig artigen Verdiensten. Sein Name wird unvergessen mit der Gemeinde Sohren verbunden bleiben. Er hat einen festen Platz in unseren Herzen. In dankbarer Erinnerung verneigen wir uns vor seinem Lebenswerk.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Markus Bongard, Ortsbürgermeister Sohren

CDU liefert Fakten zu Landerechten am Flughafen Hahn

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Flughafen Hahn: SPD-Ablenkungsmanöver zerplatzen wie Seifenblasen!

Mit klaren Ansagen und detaillierten Fakten räumt die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis mit den „SPD-Ablenkungsmanövern“ zum Flughafen Hahn auf. Die Christdemokraten nehmen dabei allen voran zu den Landerechten am Flughafen Hahn ausführlich Stellung.

„Nachdem die Versuche der Regierung gescheitert sind, die Verantwortung des gescheiterten ersten Verkaufs auf das Beratungsunternehmen KPMG abzuwälzen und es entgegen den Äußerungen der Landesregierung doch einen zeitlichen Druck mit dem Ziel des Verkaufsabschlusses vor der Sommerpause gegeben hat, zerplatzen nun auch die letzten Ablenkungsmanöver der SPD wie Seifenblasen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht. Die Christdemokraten treten dabei einer weiteren Aussage von Malu Dreyer und SPD-Vertretern entgegen, wonach die Ministerpräsidentin versuchte, die schwierige wirtschaftliche Lage am Hahn mit fehlenden Landerechten durch das Bundesverkehrsministerium zu begründen. „Es hat uns schon gewundert, dass dieser Aspekt jetzt thematisiert wurde. Aber die Erklärung dafür ist einfach: Er ist wiederum nur ein Ablenkungsmanöver“, so der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner.

Die Christdemokraten verweisen auf klare Fakten, die sie vom Bundesverkehrsministerium erhalten haben. Demnach erfolgt die Genehmigung von Linienfluganträgen durch das Luftfahrt-Bundesamt weltweit auf der Grundlage bilateral vereinbarter Verkehrsrechte, die sich die jeweiligen Staaten gegenseitig gewähren. Die Vereinbarungen beruhen auf den Prinzipien der Ausgewogenheit und Gegenseitigkeit, damit sich die Luftfahrtunternehmen beider Seiten unter fairen und vergleichbaren Rahmenbedingungen wirtschaftlich entfalten können. Innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes (EWG) ist der Luftverkehr liberalisiert, so dass keine Beschränkungen mehr bestehen. Vor diesem Hintergrund gab es demnach im Zeitraum vom 01.04.2016 bis 28.09.2016 für den Flughafen Hahn vier Anträge für Passagierdienste, die alle genehmigt werden konnten. Zudem gingen beim Luftfahrt-Bundesamt 63 Anträge für Frachtflüge ein. Davon konnten 58 Anträge genehmigt werden. Fünf Anträge mussten abgelehnt werden, da die Voraussetzungen für die Genehmigung nicht vorlagen. „Es ist also klar: Die vorgeschobenen Ablenkungsmanöver sind wie ein Kartenhaus in sich zusammen gefallen. Weder die EU-Kommission, noch KPMG oder das Bundesverkehrsministerium, sondern ganz allein die SPD-geführte Landesregierung trägt die Verantwortung für die höchst brenzlige Lage und die weitere fliegerische Nutzung des Flughafens“, so Bracht. Und Wagner ergänzt: „Denn nur mit einer weiteren fliegerischen Nutzung können Hunderte Arbeitsplätze am Flughafen und in der Region langfristig gesichert werden.“

Flughafen Hahn: CDU und Freie Wähler bringen Antrag in Kreistag!

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Kreistag soll Appell an die Landesregierung richten – Fliegerische Nutzung des Flughafens soll dauerhaft sichergestellt werden

Die Fraktionen von CDU und Freien Wählern bringen einen gemeinsamen Antrag in den Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises ein. Darin steht die Forderung nach einer weiteren fliegerischen Nutzung des Flughafens Hahn im Mittelpunkt. Wörtlich heißt es: „Die Landesregierung möge alles dafür tun, bei dem laufenden Verkaufsprozess darauf hinzuwirken, dass der Flugbetrieb auch in Zukunft dauerhaft sichergestellt ist. Gegebenenfalls ist der Verkaufs- bzw. Verhandlungsprozess zu verlängern.“

Nachdem Hunderte Hunsrücker Bürger in Mainz für den Erhalt und eine weitere fliegerische Nutzung des Flughafens Hahn demonstriert haben, ist aus Sicht der Kreistagsfraktionen von CDU und Freie Wähler wichtig, dass der Kreistag klar Position bezieht. Dabei setzen die Fraktionssprecher, Wolfgang Wagner (CDU) und Stefan Wickert (Freie Wähler) auch auf die Unterstützung aller Fraktionen im Kreistag. „Denn gerade ein klares Zeichen aus der Region ist wichtig“, betonen die Fraktionschefs. Hintergrund der Initiative sind verschiedenen Veröffentlichungen in den letzten Monaten zum Verkaufsprozess des Flughafens Hahn. Demnach bestehe in der Bevölkerung und auch bei den politisch Verantwortlichen in der Region die Sorge, dass am Ende ein Investor den Vorrang erhält, der den Flugbetrieb möglicherweise in der bekannten Intension nicht weiterführen würde. „Diese Vorstellung ist so nicht akzeptabel, da zahlreiche Betriebe und Arbeitsplätze vom Flugbetrieb abhängig sind“, begründen Wagner und Wickert.

CDU und Freie Wähler begründen ihren Appell allen voran mit drei maßgeblichen Argumenten. Die beiden Kreistagsfraktionen sprechen mit Bezug auf die Funktion als Verkehrsflughafen für den Standort von einem „einzigartigen Alleinstellungsmerkmal, das neben der straßenverkehrlichen Anbindung ein besonderes Interesse für ansiedlungswillige, insbesondere flugaffine Unternehmen weckt“. Gleichzeitig wird auf die zahlreichen Unternehmen am und um den Hahn verwiesen, die sich gerade aufgrund des Flugbetriebs angesiedelt haben und deren Bestand auch vom Flugbetrieb abhängig sind, sodass die damit verbundenen Arbeitsplätze gefährdet sind. Und nicht zuletzt verweisen die Fraktionen von CDU und Freie Wähler in der Resolution auch auf die Ortsgemeinden rund um den Flughafen Hahn, die in den letzten Jahren auf den Bestand des Flughafens vertraut und große kommunale Investitionen sowie Entscheidungen am Weiterbetrieb der fliegerischen Nutzung ausgerichtet haben. „Ohne die Flughafenfunktion verliert der Standort seine Attraktivität. Bei einer Umwandlung des Flughafens in ein reines Gewerbegebiet sind Steuergelder und Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. Für uns ist daher klar, dass wir uns mit Nachdruck für die weitere fliegerische Nutzung des Flughafens einsetzen werden“, machen Wolfgang Wagner und Stefan Wickert deutlich.